Schasu Workshop

Samstag, 29. Mai 2021

SchaSu-Workshop zum Zweiten

Nach dem Kurs im April konnte Sabrina Meyer ein weiteres Mal gewonnen werden, da grosses Interesse an SchaSu bestand. Der KV Romanshorn bot dazu gute Voraussetzungen mit dem grossen überdachten Vorplatz für den Theorieteil und das Mittagessen – Innenräume waren ja noch coronabedingt geschlossen. Das Wetter war uns wohlgesinnt, sodass die praktischen Übungen mit genügend Platz im Freien durchgeführt werden konnten.

Eine richtige Auslegeordnung von Dingen aller Art - Palette, Pylonen, Fässer, Röhren, durchlöcherte Kübel, allerlei Gefässe, Gläser und ein eingezäunter Platz - bot sich den Teilnehmenden beim Betreten des Platzes. Bald wurden wir von Sabrina in die Theorie von SchaSu eingeweiht, was es mit Brockenhaufen, Schatztruhengasse und Zone auf sich hatte. Seit 10 Jahren arbeitet sie in dieser Sparte und ihrer Fantasie, immer neue Möglichkeiten zu finden, wo das Objekt, sprich Suchgegenstand, versteckt werden könnte, scheinen keine Grenzen gesetzt.

Sabrina konnte die 10 Teilnehmerinnen, mehrheitlich totale Neulinge in dieser Sparte, mit ihrem Enthusiasmus für diese anspruchsvolle Sucharbeit begeistern. Dass diese Arbeit für Hunde aller Rassen machbar ist, zeigten die anwesenden Hunde von klein bis gross. Doris Studer zeigte uns erst, wie ein schon fortgeschrittener Hund die drei Aufgaben ausarbeiten kann.  Am Schluss des Kurses zeigte Gerdas Deeja, dass sie bereits einiges gelernt hat. Sie suchte den Brockenhaufen ab und demonstrierte, wie die Zone abzusuchen ist.

Nach der Theorie konnten wir uns an die praktische Arbeit wagen. Wir wurden mit einem kleinen Holzplättli und Suchgegenständen ausgerüstet. Erst muss man dem Hund ja beibringen, dass er mit der Nase ein Objekt berühren soll. Dies macht jeder Hund, da er neugierig ist, das Ding in der Hand zu beschnuppern. Hier kommt es auf die Reaktion des HF an, wie schnell er/sie dieses Verhalten des Hundes bestätigt. Aber das Handling muss man erst mal in den Griff bekommen, was nicht so einfach ist: Auf einer Gummimatte kniend, Futterdose unter sich, in der einen Hand das Plättli, in der anderen Clicker und Futter, vor sich der neugierige Hund, und nun richtig reagieren war eine Herausforderung. Mit viel Geduld versuchte Sabrina uns den korrekten Ablauf aufzuzeigen. Da waren wir erst schon etwas überfordert. Doch bis am Nachmittag konnten wir uns schon an ersten Erfolgserlebnissen erfreuen.

 

Herzlichen Dank an Sabrina, Gerda, Doris und nicht zuletzt Karl für den interessanten Tag beim KV Romanshorn.